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"Social" Media Auftritt vierer Krankenhäuser

Porz Connection:

"Family Affairs - Wir sind Krankenhaus"
Vier Kliniken im Rheinland, ein gemeinsamer Social Media Auftritt
Das Porzer Krankenhaus ist überaus gut vernetzt mit Krankenhäusern der rechtsrheinischen Region. Nun wird die gute reale Beziehung mit einem gemeinsamen Auftritt in den umstrittenen "sozialen" Medien aus den USA, facebook und instagramm unterstrichen. Das Porzer Krankenhaus war in der Vergangenheit bereits für seine kreative Mitarbeitergewinnung ausgezeichnet wurden, nun wird diese Innovation genutzt um gemeinsam um neue Mitarbeiter zu werben.
Ein absolutes Novum in der deutschen Krankenhaus-Landschaft: Erstmals haben sich jetzt vier voneinander unabhängige kommunale Kliniken für ein öffentlichkeitswirksames Projekt zusammengetan, um gemeinschaftlich in den Sozialen Medien für sich als Arbeitgeber zu werben. Unter dem Label „Family Affairs – Wir sind Krankenhaus“ gibt es seit Anfang März sowohl auf Facebook als auch auf Instagram ein entsprechendes Profil. Daran beteiligt sind das Krankenhaus Köln-Porz, das Klinikum Leverkusen, das Klinikum Oberberg sowie das Klinikum Solingen.

Konkret geht es den Häusern darum, sich als große Familie darzustellen. „Wir teilen die gleichen Werte und sind in Zeiten von immer unsicher werdenden Arbeitsplätzen in anderen Branchen und Kliniken als kommunale Häuser eine verlässliche Instanz mit attraktiven Arbeitsbedingungen“, sagt Arist Hartjes, Geschäftsführer des Krankenhauses Porz am Rhein in Köln. Zum Auftakt des gemeinsamen Social-Media-Auftritts gab es gleich ein kleines Highlight: In einem kurzen Film bützen sich Mitarbeiter der vier Häuser in einer langen Kette, wodurch die (vermutlich) weltweit erste digitale „Bützchen-Kette“ entstanden ist. „Ein Aktion mit Augenzwinkern und ein Zeichen für die Verbundenheit zwischen den Häusern, aber natürlich auch ein Bekenntnis zur Region und zum rheinländischen Karneval“, sagt Hartjes.

Kommunale Kliniken sind im Vergleich zu Krankenhäusern in kirchlicher oder privater Trägerschaft an vielen Stellen attraktiver, vor allem aber hinsichtlich der öffentlichen Tarife, die diese Häuser ihren Mitarbeitern garantieren. „Wenn es zu Steigerungen im öffentlichen Tarif kommt, setzen wir diese sofort um. Es gibt bei uns keine eigenen, schlechteren Haustarife oder gar eine Verzögerung der Tarifsteigerung“, erklärt Hartjes. Doch dies sei nicht der einzige Vorteil, in einem kommunalen Haus zu arbeiten. Die Social-Media-Kanäle von „Familiy Affairs“ (deutsch: Familienangelegenheit) werden diese Vorteile ab jetzt lebensnah und plakativ vorstellen.
 
 

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