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OBin Reker "No Covid Strategie"

"Bu Covid!"
- OB Rekers Erklärung
- Erklärvideo von WissenschaftlerInnen
- erste Meinung
Oberbürgermeisterin Henriette Reker zur Kölner Covid-Strategie:
 
„Ich teile die Auffassung der multiprofessionell zusammengesetzten Expertengruppe, die die sogenannte No-Covid-Strategie entwickelt hat, dass es mittelfristig unser Ziel sein muss, Wellenbewegungen zu vermeiden und die Inzidenz nachhaltig niedrig zu halten. Von einem Lockdown in den Nächsten zu gehen, führt nur zu Frust und Ermüdung bei den Bürgerinnen und Bürgern und ist schon jetzt auch wirtschaftlich kaum durchzuhalten. Wir müssen die Zahl der Neuinfektionen auf ein Niveau senken, das so niedrig ist, dass unsere Gesellschaft damit gut umgehen kann. Aus Sicht von Experten wäre das Virus bei einer Inzidenz um die 10 gut beherrschbar – bezogen auf unser Gesundheitssystem und die Wirtschaft.
Daher sollten wir alles dafür tun, dass wir, wenn es - wie das Land es vorsieht - ab einer Inzidenz von 35 zu Öffnungen kommen sollte, nicht nachlassen und weiter daran arbeiten, die Inzidenz Richtung 10 zu drücken und sie dann - das ist das Wichtigste - dort zu halten.
Wir müssen sofort und hochdynamisch auf das Infektionsgeschehen reagieren, vor allem aber das Testen sowie das Tracing intensivieren, um ein aussagekräftigeres Bild des tatsächlichen Infektionsgeschehens zu erhalten. Hier haben wir meines Erachtens noch nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft - dabei denke ich unter anderem an die Corona-Warn-App.
Sollte es zu einem erneuten Ansteigen der Inzidenz kommen, halte ich kurze, aber harte Maßnahmen für zielführend, um einen Anstieg im Keim zu ersticken.
Eines der wichtigsten Mittel ist das Impfen. Ich habe die klare Erwartung an Land und Bund, dass hier zu einer Verbesserung kommt und die Verfügbarkeit von Impfdosen kurzfristig erhöht wird. Wenn wir den Menschen harte Einschränkungen in ihre Grundrechte verordnen, müssen wir gleichzeitig unser staatliches Handeln darauf ausrichten, alles dafür zu tun, diese Einschränkungen wieder zurückzunehmen.
Der Krisenstab wird sich am Freitag und Montag mit den oben genannten Überlegungen, zu denen sich die Stadt Köln und die Uniklinik fortlaufend in engem Austausch befinden, befassen. Am Montag wird über konkrete Vorstellungen zu einer Kölner Covid-Strategie zunächst der Hauptausschuss informiert."
 
Soweit unsere Oberbürgermeisterin
Hier das Gespräch der Experten:
Da wir seit einem Jahr in schwankenden Lockdownmaßnahmen leben, Altersheime tatsächlich nicht geschützt werden konnten, die bisherige Vorgehensweise suboptimal war, muss ein anderes Konzept her.
Wer mehr zu über diese alternative Strategie erfahren möchte, die Deutsche Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin (DGIIN) deren Erklärungen uns seit Beginn der Pandemie informiert haben, stellt die Strategie bei youtube vor:  https://www.youtube.com/watch?v=DsCFfi_oVoY&feature=emb_logo
 
Mutationen in Köln
Wie berichtet bringen uns Mutationen unter Umständen wiederin eine Startposition. Covid und kein Ende kann ja nicht sein. Da in Köln Mutationen aufgetreten sind, die südafrikanische in einem Flüchtlingsheim, ist die Situation in unserer Stadt besonders schwierig. Die Zahlen bei den Mutanten (britisch und südafrikanisch) seit Tagen bereits steigen, wäre eine strenge Eindämmung aller betreffenen Personenkreise und der Infektionswege sicherlich dringend nortwendig. Dies wäre eigentlich ausreichend. Die Alterheime müssen geschützt werden, sofern noch nicht geimpft wurde. Wenn die "No Covid" Maßnahme die Isolierung der Mutanten schafft, wäre für Köln vieles gewonnen, allerdings dürfte dann auch das Reisen von und nach Köln bis auf weiteres eingeschränkt werden (wie in China).
Vergleich der deutschen Metropolen heute:
Ost -  Berlin Inzidenz 53,7
Nord - Hamburg Inzidenz 69,7
Süd - München Inzidenz 28,5
West - Köln Inzidenz 69,4
Köln ist noch längst nicht bei 50 oder 35 bis zu 10 wird es ein langer Weg. Wenn es dazu dient die Mutanten einzudämmen, dann sollte dies klar formuliert werden und sich auf die Herde und Infektionswege der Mutationen mit strengstem Regime konzentriert werden. Es sei denn, dass wäre bereits aus dem Ruder gelaufen, dann wäre natürlich ein allgemeiner längerer Shutdown und "No Covid" die einzige Maßnahme, die Situation in den Griff zu bekommen.
Nur dann sollte man auch klar formulieren worum es geht ... mal in der Öffentlichkeit die Infektionswege der Mutanten darlegen und die Schwierigkeiten erläutern. Ohne falsche Rücksichtmnahme auf Minderheiten. Es sollte nicht der Eindruck entstehen um den heißen Brei zu reden. Wir leben nicht in den USA, wir sollten auch nicht anfangen diese unpolitische Kultur zu übernehmen. Politik ist nicht Konsum, Politik ist nicht Börse.
Frau Reker hat eine ehrgeizige Zielvorgabe gemacht. Angesichts der Mutationen und der befürchteten "Dritten Welle" ein sinnvoller Schritt, dass man sich damit keine Freunde macht ist klar.  Die NRW Landesregierung argumentiert immer mit den Gerichten die alles sofort kassieren würden, in Frankreich gab es nächtliche Ausgangssperren, in Madrid gab es Ausgangssperren. Politik kann sich auch über Gerichte hinwegsetzen, 
Jetzt stellt sich die Frage ist dies ein Streberziel (Klassenbeste zu sein) oder ist dies ein anzustrebendes Ziel, kein Corona ist natürlich anzustreben. Angesichts der Mutationen ist es wahrscheinlich kein Streberziel, sondern hat einen ernsten Hintergrund, welcher jedoch nicht thematisiert wird. Um es an der Stelle klar zu sagen, das südafrikanische Mutantenvirus ist in einem Flüchtlingsheim aufgetreten und wächst wie das britische in unser Stadt. Wenn wir quasi am Beginn einer neuen Pandemie stehen, dies so gewertet wird, dann ist es richtig es knallhart "auf chinesisch" durchzuziehen, alles andere ist Quark wie wir ja gesehen haben. Nur bitte, dann auch so kommunizieren.
 
In unserer Partnerstadt Peking heißt "Nein" übrigens "Bu"  in diesem Fall wäre "Bu Covid" viel kölscher und passender, da die USA und GB in der Covidkrise wenig geglänzt haben. Die Chinesen haben aber mit ihrem drastischen lokalen Totallockdown tatsächlich etwas erreicht. Lokale Eindämmung und Sieg. In Australien ist das Covid kein Thema.
 
 

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