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Arbeit in Köln: Quantität auf Rekordlevel, Qualität naja

Allzeithoch bei den Kölner Beschäftigtenzahlen, auch 2017 wird mit weiterem Anstieg gerechnet
Zumindest numerisch ist alles Tuttobene Sonnenschein, Arbeit ist zentral wichtig in unserer Gesellschaft - die Steigerung der Lebensqualität ist jedoch mit neuen Planungen und Entwicklungen verbunden, die unsere Stadt und das Leben in Ihr noch attraktiver machen sollen.
Hervorragende Zahlen zum Kölner Arbeitsmarkt legte heute die Verwaltung dem Wirtschaftsausschuss vor. Denn die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten in Köln stieg mit weit über einer halben Millionen Menschen auf ein neues Allzeithoch. Außerdem liegt der Zuwachs in der Rheinmetropole über dem landesweiten Durchschnitt. Mit der aktuellsten von der Bundesagentur für Arbeit veröffentlichten Beschäftigtenzahl für Ende September 2016 wurde in Köln mit 547.600 sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten zum sechsten Mal in Folge ein neuer Höchststand erreicht. Der Kölner Beschäftigungszuwachs gegenüber 2015 lag mit einem Plus von 2,6 Prozent sowohl über dem Wachstum in NRW (+2 Prozent) als auch über dem Bundesdurchschnitt von 2,2 Prozent. Folge ist natürlich die Verschärfung des Pendlerproblems Straßen und Schienenverkehr bereits über der Kapazität - Wartezeiten und !

Von Mitte 2015 bis Mitte 2016 überschritt die Zahl der Beschäftigten im Dienstleistungssektor erstmals die 450.000er-Marke und stieg auf 456.400 (+3,3 Prozent). Innerhalb des Dienstleistungssektors gab es im Vergleichszeitraum den höchsten absoluten Beschäftigten-zuwachs bei den Unternehmensbezogenen Dienstleistungen mit einem Plus von 6.100 Arbeitsplätzen bzw. 6,3% Prozent. Mit einem Zuwachs von 3.000 Arbeitsplätzen (+4,7 Prozent) folgt an zweiter Stelle das Gesundheits- und Sozialwesen. Auch im Bereich Logistik, Verkehr und Lagerei gab es einen Zuwachs von 1.100 Arbeitsplätzen bzw. +3,3 Prozent.
Die besonders starke Gruppe der arbeitslosen Ausländer, Ausländerinnen und Ausländer (+8,3%) verzeichneten einen höheren Beschäftigungszuwachs als Deutsche (+2,0%). Bei den älteren Beschäftigten ab 55 Jahren kam es demografisch bedingt zu einem Beschäftigtenanstieg (+4.800 Arbeitsplätze) – dies ein Effekt des Alterungsprozesses der Beschäftigten im Rahmen des demographischen Wandels.
Auch die Zahl der geringfügig entlohnten Beschäftigten ist auf knapp 114.000 angestiegen. Allerdings stieg die Zahl derer, die im Nebenjob eine geringfügig entlohnte Beschäftigung ausüben, um fünf Prozent auf 39.000. Die Zahl derjenigen, die ausschließlich eine geringfügig entlohnte Beschäftigung ausüben, ging leicht um 674 (-0,9%) zurück und steht nunmehr bei rund 75. 000.
Die Zahl der Arbeitslosen verringerte sich zum Jahresende 2016 gegenüber dem Jahresende 2015 deutlich um 3.439 auf 46.411 Personen. Im ersten Quartal 2017 ist die Arbeitslosigkeit in Köln weiter zurückgegangen.
Im weiteren Jahresverlauf 2017 ist angesichts der weiterhin stabilen Konjunkturlage mit einem weiteren Beschäftigungsaufbau und Abbau der Arbeitslosigkeit in Köln zu rechnen.
Wohnangebote und Verkehrssituation bleiben problematisch:
Die Löhne und Gehälter in Köln halten in der Regel nicht mit der Preissteigerung am Wohnungsmarkt stand, auch hier wie im Bereich Verkehr ist eine Kapazitätsgrenze. Es fehlen seperate Schnelltransportwege des 21. Jahrhunderts, unterirdischer Röhrenverkehr - in Stockholm gibt es bereits eine solche Instalation und im Gotthardtonnel soll der Transit durch die Schweiz verlaufen.  Für Köln bieten sich an, großen Park&Ride Plätzen vor der Stadt (Mensch und Güter separat) an diesen Plätzen können auch neue Siedlungen entstehen, mit viel Grün dazwischen. In der Stadt läßt sich günstiger Wohnraum kaum realisieren, auch reduziert die Verdichtung die Lebensqualität in der Stadt. New York macht gerade mit einem neuen Fährsystem Schlagzeilen... Köln sollte sich nicht verstecken und mitziehen.

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