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Bienenfreunde Köln

Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW fördert Bienen-Rettungsprojekt des Kölner Imkervereins

Der Kölner Imkerverein von 1882 e. V. klärt ab 2018 kompetent über das Insektensterben auf. Dafür hat er die Umweltbildungsinitiative „HonigConnection“ ins Leben gerufen. Die Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen unterstützt die Aktivitäten von HonigConnection und macht mit ihrer aktuellen Förderentscheidung den Weg frei für umfangreiche Aktivitäten an Kölner Schulen, in Nachbarschaften, Unternehmen, im kommunalen Bereich und im Umfeld von Kunst und Kultur.

In Zeiten des massiven Insektensterbens übernimmt der Kölner Imkerverein Verantwortung und tritt aus seinen Fachkreisen heraus an die Öffentlichkeit. „Wir werden immer wieder gefragt, warum die Bienen sterben“, so die beiden Initiatorinnen Iris Pinkepank und Stephanie Breil. Sie sind überzeugt, „jeder Einzelne kann etwas tun, um diesem unterschätzten Problem zu begegnen.“ Sei es z. B. auf Umweltgifte zu verzichten, mit Bus und Bahn zu fahren, Bienenweiden zu pflanzen oder regionalen Honig zu kaufen. Die Stadtimkerinnen informieren und motivieren zum Mitmachen in Bürgerforen, Imker-Workshops und fächerübergreifenden Schulprojekten, auf Kongressen, bei Honigverkostungen und am Internationalen Tag der Honigbiene. Die öffentliche Auftaktveranstaltung ist am 24. Februar 2018 im VHS-Forum am Neumarkt auf dem Wildbienentag der Stadt Köln.

„Der Rückgang der Insekten ist dramatisch. Es ist höchste Zeit, aktiv zu werden“, so Fatima M'Béchour von der Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen. „Das Projekt HonigConnection soll die Kölner Stadtgesellschaft durch Information und Bildung für das Thema sensibilisieren und zum Handeln anregen. Deshalb fördern wir es mit rund 95.000 Euro.“

Schließlich hängt jeder dritte Bissen unserer Nahrung von der Bestäubung durch Insekten ab. Damit ist die Honigbiene nach Rind und Schwein unser wichtigstes Nutztier. Sie erwirtschaftet dank ihrer Bestäubung allein in Deutschland jährlich ca. 2 Milliarden Euro. Für die Erhaltung der Artenvielfalt besetzen sie und ihre Verwandten, die Wildbienen, Hummeln, Wespen, Fliegen und Mücken, ebenfalls eine wichtige Schlüsselposition. Ohne sie gibt es weniger Vögel, Fische und andere Tiere, die sich von ihnen ernähren. Und es gibt auch weniger Pflanzenarten. „Obst und Gemüse werden so kostbar, dass es sich kaum noch jemand leisten kann. Unsere Welt wird zunehmend verarmen.“, so die Aktivistinnen des Imkervereins. Dagegen machen sie mit der HonigConnection 2018 öffentlich mobil.

Alle Kölnerinnen und Kölner, die frühzeitig über die Aktionen von HonigConnection informiert werden wollen, können sich über die E-Mailadresse honigconnection@gmail.com auf den Verteiler setzen lassen.

Weiterführende Informationen, Logos und Fotos erhalten Sie bei den Projekt- und Presseverantwortlichen Iris Pinkepank (+49 (0)1520 - 49 24 665) und Stephanie Breil (+49 (0)151 - 18 33 22 43) oder unter honigconnection@gmail.com

Über den Verein:
1882 wurde der „Bienenzuchtverein für Köln und Umgebung“ mit 45 Mitgliedern gegründet. Heute ist der Kölner Imkerverein von 1882 e. V. stolz auf fast 300 aktive Mitglieder und erfreut sich über den steten Zuwachs und das große Interesse an der Bienenhaltung, siehe auch www.koelner-imkerverein.de/der-verein/ und www.facebook.com/Bienenleben/

Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen:
Die Stiftung wurde 2001 von der Landesregierung Nordrhein-Westfalen gegründet. Sie unterstützt gemeinnützige Organisationen durch Projektberatung und -finanzierung. Bis Oktober 2017 wurden rund 1.300 Projekte, davon etwa 140 in Köln, mit insgesamt etwa 63 Millionen Euro unterstützt.

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