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Bonn Weltklimakonferenz: Jugendliche sind zu Demonstrationen aufgerufen

DEMOS am 4. und 11. November

Jugendliche aus Bonn, Rhein-Sieg und Köln sind von verschiedenen Organisationen dazu aufgerufen sich an den Demonstrationen zum Weltklimagipfel zu beteiligen. Selbstverständlich sind auch ältere Klimaschützer aufgerufen, vielleicht gemeinsam mit Kindern, Enkeln... zu den Demos zu mobilisieren.

Insbesondere die heutige Jugend wird in Zukunft die Folgen des Klimawandels aus erster Hand erleben, für Jugendliche ist es wichtig, sich mit der Themaik auseinanderzusetzen und sich zu positionieren - auch von Älteren und Politikern durchaus langfristiges Denken und Ausrichten von Politik zu einzufordern. Die scheidende Umweltministerin hat eine sehr schöne offizielle Seite einrichten lassen: https://www.cop23.de/
"Im November 2016 hat das Bundeskabinett den Klimaschutzplan 2050 beschlossen. Mit dieser Langfriststrategie soll in Deutschland bis 2050 eine weitgehende Treibhausgas-Neutralität erreicht werden. Der Plan enthält Klimaziele für einzelne Wirtschaftszweige und gibt so eine konkrete Orientierung für strategische Entscheidungen in den nächsten Jahren. Darüber hinaus hat die Bundesregierung weitere Initiativen gestartet, um auch weltweit für eine Reduzierung der CO2-Emissionen und die Anpassung an den Klimawandel zu sorgen. "

Zur Umwelt gehört eine Debatte über Plan, Wirtschaften., Qualität, Regulierung, Verbote, Bevölkerungswachstum, Städteplanung, Ernährung... es ist ein sehr umfangreiches Thema, dem zB die Partei Die Grünen seit langem nicht gerecht werden

Zur Umweltdebatte gehört auf jeden Fall die Auseinandersetzung mit dem Wirtschaftssystem. In Frage zu stellen ob es richtig ist, das die kurzfristige Befriedungung von Gier ein Handlungsmotiv darstellt, ohne jeden weiteren Plan, ob gut ob schlecht, nur der Gewinn, die Wirtschaftlichkeit zählt... Auch die natürliche Erwärmung - wir leben an einer ausgehenden Kälteperiode, muss den Menschen zum Nachdenken bewegen - Bevölkerungswachstum, Organisationsformen, Optimierungsmöglichkeiten. Für uns am Ort konkret zu überlegen ist es richtig und vertretbar fruchtbaren Boden zu Bauland zu machen, ist es denkbar Höchsgrenzen für Bevölkerungsdichte einzufordern, Zuzug in Städte strikt zu regulieren um auch dort die Lebensqualität zu erhalten. Mobilität generell ist ein wichtiges Thema wie auch die Industrie - weltweit längst noch nicht mit Filtern... ausgestattet, Langlebigkeit von Produkten, Meeresschutz... ein sehr komplexes Thema:

Demos zur Weltklimakonferenz am 4. und 11.11. in Bonn

Vom 6. bis 17. November findet auf dem UN-Campus in Bonn die 23. UN-Klimakonferenz (COP23) statt. Bereits zum 23. Mal treffen sich also die Vereinten Nationen, um über den Klimawandel zu diskutieren und immer noch gibt es keine konkreten und verbindlichen Maßnahmen, die alle Mitgliedsländer umsetzen wollen, um den immer dramatischer werdenden Klimawandel zumindest merklich abzubremsen. Nachwievor steigen die weltweiten Treibhausgasemissionen jährlich an, obwohl sie ab 2015 eigentlich sinken müssten, um die globale Erwärmung unter 2 Grad Celsius zu halten.
Es geht also mittlerweile gar nicht mehr darum, den Klimawandel aufzuhalten – das ist mittlerweile unmöglich. Es geht nur noch darum, zumindest die schlimmsten Szenarien zu verhindern. Dafür ist die maximal mögliche internationale Anstrengung nötig, doch die Ernahärung wird immer Fleischlastiger, auch in Nationen die bislang eher vegetarisch ernährten gibt es einen Hang zum Luxus Flaisch. Es werden weltweit immer mehr Tierprodukte wie Fleisch, Milch und Eier produziert, auch weil es immer mehr Menschen und Wohlstand gibt.
Es werden nach wie vor werden etliche Kohlekraftwerke gebaut, es werden im Rheinland gute Böden, alte Wälder und Siedlungen zerstört um dem Kohleabbau Platz zu machen.
Nachwievor wird jede 2. Sekunde ein Fußballfeld Regenwald zerstört, nachwievor gibt es in fast allen Ländern der EU keine Kerosin-Steuer, nachwievor werden immer größere Autos (SUV) produziert, deren Spritverbrauch sich in den letzten zwei Jahrzehnten kaum reduziert hat und nachwievor gibt es in unzähligen Ländern keinen öffentlichen Verkehr, gibt es gerade in den zurückhgebliebenen Ländern einen regelrechten Hipe auf das Auto, den Individualverkehr - es sind die Entwicklungs- und Schwellenländer die gerade die Nachkriegentwiclung der entwickelten Staaten nachvollziehen... in entwickelten Ländern und Metropolen gibt es positive andere Entwicklungen, manche Schwellenländer wie China bauen den ÖPNV aus, andere Länder haben weder öffentliche Linienbusse, noch Bahnen.

Drei Demos von denen eine am 4. und die anderen am 11.11. in Bonn stattfinden, die Demonstrationen werden friedlich verlaufen. Jedenfalls gibt es keine anderen Hinweise. Das es am 11. November 2 Demos in Bonn gibt (neben den Karnevalisten die die Session eröffnen, liegt an der Uneinigkeit)

Demonstration zur Weltklimakonferenz 4.11.2017 12 Uhr Bonn - Münsterplatz
Die Weltklimakonferenz findet in diesem Jahr nur wenige Kilometer entfernt von Europas größter CO₂-Quelle statt, dem Braunkohlerevier im Rheinland.

Aufruf zur Weltklimakonferenz-Demo 11.11. in Bonn
Kohle? Erdöl? Atom? Wir vertreiben die bösen Klima-Geister !
Beginn: 10:30 Uhr Busbahnhof Bonn Hbf
Abschluss: WCCB Gelände Bonn-Gronau WCCB Gelände Bonn-Gronau

Das Bündnis „Weltklima-Aktionstag 11.11. Bonn“, ruft zu einer Großdemonstration am 11.11. in Bonn anläßlich des COP23-Treffens auf.
Auftaktkundgebung: 12:30 Uhr, Abschlusskundgebung: gegen 16 Uhr, jeweils Münsterplatz.

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