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Köln: Weiberfastnacht - Bilanz

Weniger Einsätze für die Hilfsorganisationen
In der Zeit von 7 Uhr Weiberfastnacht bis 7 Uhr Karnevalsfreitag wurden 851 Rettungsdiensteinsätze gemeldet. Dies sind 122 Einsätze weniger als an Weiberfastnacht 2015.
Neben den Einsätzen im Rettungsdienst wurde in den Unfallhilfsstellen von Johanniter, Deutsches Rotes Kreuz, Malteser Hilfsdienst und Arbeiter-Samariter-Bund 117-mal Erste Hilfe geleistet. Unterstützt wurden die 4 Hilfsorganisationen auch vom Technischen Hilfswerk.
Die für den Bedarfsfall bereitgestellten Rettungsmittel aus dem Kreis Warendorf, Ennepe-Ruhr-Kreis/Stadt Dortmund und Wuppertal waren für die Sicherstellung von Transportkapazitäten eine große Unterstützung, mussten aber nicht eingesetzt werden.
Die Feuerwehr rückte in den 24 Stunden zu 65 Einsätzen aus, das sind 5 Einsätze mehr als im letzten Jahr.
Neben den bereits berichteten Brandschutzeinsätzen in Weiß und Bocklemünd und dem Einsatz aufgrund einer im Rhein treibenden Person in Sürth wurden Feuerwehr und Rettungsdienst am Nachmittag zu einer Diskothek am Rudolfplatz alarmiert.
Hier wurden Feiernde durch Pfefferspray leicht verletzt. Drei junge Frauen im Alter zwischen 20 und 25 Jahren klagten über Augenreizungen. Ein Notarzt sichtete die Frauen. Sie mussten nicht zur Behandlung in ein Krankenhaus und konnten weiterfeiern. Die Kontrolle des Innen- und Außenbereiches der Diskothek ergab keine weitere Gefährdung.
Um 21.26 Uhr wurde die Leitstelle der Feuerwehr Köln durch die Bundespolizei wie auch durch die Notfallleitstelle der Deutschen Bahn in Duisburg darüber unterrichtet, dass im Hauptbahnhof am Gleis 9 eine Person unter einen Zug geraten sei.
Beim Eintreffen der ersten Kräfte stellte sich heraus, dass die Person durch den schnellen Einsatz zweier Bundespolizisten bereits aus seiner Zwangslage zwischen Zug und Bahnsteigkante befreit wurde. Somit konnte der schwerverletzte Mann bereits auf dem Bahnsteig intensivmedizinisch behandelt werden, bevor er mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus der Maximalversorgung transportiert wurde.
Es waren sehr untypisch ruhige Wieverfasteleer in Köln, viele Jecke blieben der Party fern - wohl wegen zweier Spaßbremsen: unfreies Gefühl wg Übergriffe und so viel Polizei. Weiberfastnacht ist Damenwahl.
Es gab laut Polizei 22 Sexualdelikte die zur Anzeige gebracht wurden.

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