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NRW: Schülerbewegung für das Klima

Bild: Am 15.3. finden weltweit Demos statt, auch in NRW
Bislang war die Beteiligung an den Aktivitäten zur Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen unter den Schülerinnen und Schüler in Köln noch sehr verhalten. Es gab einige Demos die von einigen wenigen Schulen umgesetzt wurden. Das liegt daran, dass in den Stadtbezirken zu wenig lief, es gibt noch keine festen SchülerInnengruppen in den einzelnen Schulen, die sich vernetzen und verabreden. Klar das Ganze wird erschwert, da es gegen die Schulordnung verstößt und so weiter. So war halt die Idee der Initiatorin. Ein wenig Mut gehört dazu. In den kleineren Städten als Köln, war teilweise mehr los. Dabei schaut NRW immer etwas auf Köln.
Eine sehr gute Vernetzung gab es zuletzt in Köln bei der Antiaphardheitsbewegung 1985 und danach bei der Antifa (Antifaschistische Jugend Köln) bis zum Ende des 20. Jahrhunderts, insbesondere in Porz wurde ein sehr guter Organisationsstand erreicht. Dies lässt sich natürlich mit der neuen Klimaschutzbewegung auch erreichen, die Bewegung darf sich allerdings nicht verzetteln, dass Nebenthemen überhöht werden und dann ein quasi religiöser Kampf entsteht. Einige Fragen sind wichtig für den Einzelnen jedoch irrelevant für die Masse der Bevölkerung usw... Es gibt sehr viele Ideen und Forderungen die massentauglich sind, es gibt jede Menge zu tun. Klimaschutz funktioniert nur für alle Menschen, durch alle Menschen. Die Einhaltung der Pariser Klimaschutzziele ist das Ziel, hier sind vor allem die USA und arabische Großverbraucher gefragt, dort ist die Bewegung noch schwach bzw. nicht vorhanden. Deutschland ist nur mit unter 3% am CO2 Ausstoß beteiligt und nach Russland steht es als Einsparer verhältnismäßig gut da. Daher ist es gut, dass die Jugend sich alternative Gedanken um die gesellschaftliche Zukunft macht, sich weiterhin im Bewusstsein und den Zielen mit großen Schritten absetzt von den ignoranten Staaten, wo es immer noch nach mehr, mehr, mehr geht und die Gier regiert. Auch jugendliches Konsumverhalten steht auf dem Prüfstand, so gibt es eine Wegwerfmentalität in Bezug auf Klamotten, die früher undenkbar war. Die Produkte sind nicht mehr langlebig und hochwertig, werden nicht mehr über Generationen weitergegeben... werden nicht mehr in Deutschland oder der EU produziert, sind nur noch Saison- und billige Wegwerfware. Auch sollte Fleisch nur noch hochwertig in Bio angeboten werden und der Export von Fleisch aus NRW über die EU hinaus sollte kein wirtschaftliches Ziel sein.NRW ist sowieso ein ökologisch grenzwertiges Land, Köln hat eine Abgassituation wie Mumbai in Indien, also Luft Scheiße, das Wasser ist ebenfalls sehr belastet, die Infrastruktur komplett überlastet... ökologisch betrachtet ist NRW für ein entwickeltes Flächenland überbevölkert. Weniger Bevölkerung bedeutet auch Einsparung von CO2. Dieser Ansatz wird kaum diskutiert. Das Ziel der SchülerInnen wäre erreicht, wenn die Erwachsenen sich mit ihrem Knowhow einbringen und es zur Umsetzung von Alternativen kommt.
Nun steht der globale Streiktag am 15. März an. Allgemein werden dann in Köln viel mehr Jugendliche erwartet die sich an dem Streiktag beteiligen. Obwohl es natürlich tatsächlich Schulschwänzen ist, da die Schulen eher nur in Ausnahmefällen das allgemeinpolitische Engagement als Schulunterricht durchgehen lassen. Tatsächlich wäre offiziell zum Beispiel ein solcher Tag in Köln mit dem Regierungspräsidenten auszuhandeln. Der kann die offiziell als schulische Veranstaltung deklarieren. Manche Lehrer setzen ja sogar teilweise extra Klassenarbeiten für den Freitag an.
Insbesondere die Staaten mit extremen Verbrauch pro Kopf sollten aktiviert werden.
Oft ist in Deutschland die Beteiligung in kleineren Großstädten proportional größer als in Großstädten, dass hat mit der Struktur zu tun. Ein oder zwei engagierte Schülergruppen, die ihre Mitschüler mobiliesieren machen es oft aus.
Für Porzer, Leverkusener... ist es besser, sich mit den MitschülerInnen der Schulen  in Porz zu Aktionen zu verabreden als nach Köln zu fahren zum Beispiel, gleiches gilt für die Schulen im Stadtbezirk Mülheim, Rodenkirchen, Lindenthal und Chorweiler. Es ist wichtig zu zeigen - hier ist die globale Jugendbewegung verankert, wichtiger als die Freitage ist es aber sich zu organisieren und zu informieren und zu überzeugen. Die Kids meinen es ernst und überraschen mit ihrem Einsatz.
Die Fridays for Future-Bewegung wächst und wächst. Jeden Freitag finden weiterhin bundesweit Streiks für das Klima statt. Doch nicht nur in Deutschland, in ganz Europa wehren sich immer mehr junge Menschen gegen die Untätigkeit ihrer Politiker*innen. Nachdem es bereits riesige Streiks in Australien und Europa gab, aber noch keine großen, bundesweiten in den USA, planen Schüler*innen auf der ganzen Welt nun für den 15.3.2019 den ersten weltweiten Schulstreik! 
In Deutschland wurden bereits Streiks in über 100 Städten angekündigt. Weltweit beteiligen sich bislang SchülerInnen in 59 Ländern – und es werden immer mehr. Hier findet ihr eine Karte mit allen Orten, an denen gestreikt wird.
Die Bewegung  Fridays for Future (englisch für Freitage für [die] Zukunft), in der Schweiz als Klimastreik bekannt, ist eine globale Schüler- und Studenteninitiative, die sich für den Klimaschutz einsetzt. In angelsächsischen Ländern stehen die Aktionen auch unter dem Motto Youth StStrike Climate (dt. Streik der Jugend für das Klima).
Eine Protagonistin der Bewegung ist die Schülerin Greta Thunberg, die seit August 2018 jeden Freitag den Schulunterricht bestreikt und dies so lange fortsetzen möchte, bis Schweden das Übereinkommen von Paris einhält.
Erstmals am 20. August 2018 verweigerte die damals 15 Jahre alte schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg, die die neunte Klasse besucht (Stand Ende 2018), den Unterrichtsbesuch und saß anschließend zunächst jeden Tag während der Unterrichtszeit vor dem schwedischen Reichstagsgebäude in Stockholm und zeigte ein Schild mit der Aufschrift Skolstrejk för klimatet (dt. Schulstreik fürs Klima) Nach den Parlamentswahlen beschränkte sie ihren Unterrichtsboykott auf Freitage. Durch ihren Protest erzeugte sie nationale und internationale Aufmerksamkeit, sodass sich in verschiedenen Städten weltweit Gruppen bildeten, die sich der von ihr initiierten Bewegung anschlossen. In Deutschland wurde das erste Mal im Dezember 2018 u.a. in Berlin gestreikt.
Die Bewegung organisiert in den meisten Ländern jeden Freitag (in Belgien jeden Donnerstag, in der Schweiz auch samstags) Schulstreik genannte Aktionen, um für den Klimaschutz zu demonstrieren. Der Protest wird unabhängig von Umweltverbänden von den Schülern und Studenten selbst organisiert
Das Ziel der Bewegung ist es, Politiker auf klimapolitische Missstände aufmerksam zu machen und dazu zu bringen, dass sie schnelle und konkrete Maßnahmen für den Klimaschutz einleiten und für die Einhaltung des Übereinkommens von Paris sorgen.
In Berlin fand eine Veranstaltung unter dem Motto „Verkehrswende jetzt! Statt mit Vollgas in die Klimakrise!“ statt.
International wurde auch die Forderung erhoben, das Wahlrecht auf 16 Jahre abzusenken, da die Zukunft junger Menschen nicht ausreichend gewürdigt werde.
Digital vernetzte Bewegung
Die Fridays-for-Future-Bewegung nutzte im Januar 2019 in Deutschland eine eigene Webpräsenz, Kanäle in sozialen Medien sowie Plakate und Flugzettel. Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen organisieren sich teilweise noch immer über verschiedene Messenger, hauptsächlich über in Regionalgruppen unterteilte Gruppenchats zum Beispiel beim messanger Telegram. Das alternative Diaspora, dass sich perfekt für diese Zwecke eignet, kommt kaum zur Anwendung. Infos gibte es unter https://fridaysforfuture.de/regionalgruppen/ die bieten die Vernetzung an, arbeiten neben telegram auch mit Reddit einem Social-News-Aggregator, eine Website, auf der registrierte Benutzer Inhalte einstellen bzw. anbieten können. Verwendung findest auch DISCORD Discord (auch Discordapp) ist ein kostenloses Programm für Instant Messaging, Chat, Sprachkonferenzen und Videokonferenzen, das für Computer und Mobilgeräte entwickelt wurde, „um Gamer zusammenzubringen“. Der Dienst kann als Webanwendung im Browser oder mit proprietärer Client-Software auf allen gängigen Betriebssystemen genutzt werden. Im Mai 2018 verzeichnete der Dienst 130 Millionen Nutzer.
 
Am 15. Februar 2019 gab es in Deutschland 155 FFFD-Ortsgruppen. Es nahmen an diesem Tag 30.000 Schüler, Studierende und Auszubildende an FFFD-Demonstrationen teil, davon 3.000 in Hannover und 1000 in Berlin, wo bereits am 25. Januar 5.000 demonstriert hatten.
In Deutschland nahm Greta Thunberg am 1. März 2019 in Hamburg an einer Demonstration vom Gänsemarkt zur Kundgebung auf dem Rathausmarkt teil.
 

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