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Syrien: Truppen in Offensive russischer Einsatz brachte den Durchbruch

Der aktuelle Stand in Syrien verspricht den Sieg des Assad Regimes und der Kurden. Mit Finanzeinsatz wird Syrien den Stand von 2011 wieder erreichen können und in Hinsicht auf politische Freiheiten sicherlich fortschrittlichen jungen Menschen politische Zugeständnisse machen. Allerdings dürfen religiöse und ethnische Fanatiker nicht auf Kompromisse mit dem Regime hoffen, die Kompatibilität dürfte sehr schwer herzustellen sein. Dies wäre meine Vermutung. Ohne internationalen Wiederaufbau wird die Region weiter verelenden und herabsinken, dies kann nicht im Interesse der Menschheit sein.
- im Westteil des Landes wurden die Oppositionellen Islamisten entscheidend geschwächt und zu Verhandlungen gezwungen (entweder ihr verhandelt oder ihr werdet vernichtet)
- hierdurch können die Regierungstruppen Syriens nun endlich erfolgreich gegen den IS im Osten vorgehen, die Streitkräfte waren bislang im Westen zur Verteidigung und zum Schutz der Städte und ihrer Menschen gebunden.
Das Ergebnis wird sein:
- die anstehenden Wahlen wird wahrscheinlich Assad gewinnen, viele Familienangehörige der Assad Anhänger kommen bereits wieder zurück ins Land. In Jordanien, dem Libanon und der Türkei leben Millionen Flüchtlinge aus Syrien. Dort gibt es keine Sozialhilfe, sind die Ersparnisse aufgebraucht stehen die Menschen vor dem nichts. Viele können sich den Weg nach Europa nicht leisten - und kehren verstärkt zurück in das Bürgerkriegsland. Das Leben im zerstörten Syrien scheint immer noch besser als im NATO Staat Türkei dahinzuvegetieren.
- der IS wird militärisch an 3 Fronten zerrieben (syrische Armee, Kurden und irakische Truppen) unterstützt von Freiwilligen, Brigaden usw. aktuell marschiert die syrische Armee an mehreren Stellen offensiv gegen den IS. Palmyra soll bereits wieder unter Kontrolle sein.
Die Staaten die Syrien destabilisiert haben werden sicherlich zur Kasse gebeten. Frankreich, Großbritannien und weitere westliche Staaten, die Türkei, Saudi Arabien und weitere sunnitische Staaten haben Teile des bis 2011 in relativem Frieden und Wohlstand lebenden syrischen Volkes in ein aussichtloses Abenteuer gestürzt. Es wurden nichteinlösbare Versprechen gemacht, es wurde Öl ins Feuer gegossen. Auch die deutschen Grünen haben wieder als Kriegshetzer mitgemischt. Beim Wiederaufbau des Landes gehört eine Reparationsleistung an Syrien aber auch endlich für den Irak auf die Agenda. Im Irak müssen allerdings die Schiitien zugeständnisse machen, am Besten wäre auch dort ein religionsneutrales Regime, keine Paritäten zwischen den Religionen sondern ein laizistischer föderaler Staat mit regionalen Unterschieden. Der Konflikt im Jemen, die saudische Intervention muss ebenfalls beendet und der Jemen wieder stabilisiert werden, im Jemen wäre die Wiederherstellung Spaltung wahrscheinlich die beste Lösung. Die Destruktion durch Saudi Arabien muss auch dort gestoppt werden.
Zudem bedarf es der Unterstützung Tunesiens (Partnerstadt von Köln ist Tunis) und Algeriens. Tunesien hat eine demokratische Form erreicht und Algerien ist das letzte Bollwerk gegen die Islamisierung der Region. Denn eigentlich ist der Islam eher etwas folkloristisches, die Fundamentalisten haben nur die ganzen Moslems kirre gemacht und denen eingeredet es muss das "Recht Gottes" die Scharia herrschen. Der Westen hat bereits die Türkei verloren, dort befindet sich die Islamisierung im steten fortschreitenden Prozeß. Algerien, Tunesien, Libanon, Syrien, Irak, Jordanien und die neue Demokratische Volksrepublik Jemen wären reif für eine aufgeklärte Gesellschaft, denn teils war dieser Zustand bereits erreicht. In diesen Ländern sind die Frauen gleichberechtigter, warum Bomben auf diese Länder, niemand wird das verstehen.
Nun muss die schlagkräftige Baath Kadergruppe, die den IS militärisch strategisch anleiten soll sich vom IS lösen, so wäre auch hier eine Verhandlung möglich, sofern der IS militärisch und ökonomisch extrem unter Druck gerät. Die USA hat mehrere IS Minister mit Luftschlägen getötet. Der Zeitpunkt an dem der Krieg ein Ende finden kann nähert sich.
Wie sagte Maximilien de Robespierre "Niemand mag bewaffnete Missionare." Nun ist es wichtig im Friedensprozeß alle religiös und ethnisch motivierten Hetzer auszuschließen und wohlüberlegt zu behandeln, eines von vielen Beispielen:
So meldete das katholisches.info Informationsportal am 28.09.2013 (als die Vertreibung der Andersgläubigen zur Spitze gebracht wurde um eine ethnische Säuberung umzusetzen):

"Fatwa der Ulema: „Besitz der Christen darf beschlagnahmt werden, um islamische Revolution zu finanzieren“
36 sunnitische Ulema haben eine Fatwa erlassen, die erlaubt, den Besitz der Christen zu beschlagnahmen, um den Dschihad gegen Assad und die Alawiten zu finanzieren, die, obwohl auch Moslems, von den Sunniten als Ungläubige betrachtet werden. Christen reagieren mit Besorgnis auf die Entscheidung, die es zwei Drittel der syrischen Bevölkerung erlaubt, willkürlich gegen das Eigentum der Christen vorzugehen.

Häuser der Christen beschlagnahmen
Die sunnitischen Religionsgelehrten haben sich in Duma versammelt, einer Stadt, die zum Ballungsraum von Damaskus gehört. Die Fatwa gibt den Moslems das Recht, „Güter, Häuser, Besitz der Christen, Drusen, Alawiten und anderer religiöser Minderheiten, die nicht die sunnitische Religion des Propheten bekennen, zu beschlagnahmen und sich anzueigenen“, wie der Nachrichtendienst Fides berichtete. Die Minderheiten machen etwa ein Drittel der syrischen Bevölkerung aus. Fast zehn Prozent der Syrer sind Christen.

Waffen für die Revolution
Die Ulema erklärten zudem, daß „jeder Kontakt mit den Einwohnern von Damaskus abzubrechen und zu boykottieren ist, weil sie die Revolutionäre verraten oder sie im Stich gelassen haben“. Das Geld aus dem beschlagnahmten Besitz der Christen und anderer Minderheiten sei, so die sunnitischen Ulema, für die „Revolution“ einzusetzen und zwar „für den Kauf von Waffen“ und „für die Familien der Märtyrer“, die im Kampf gegen Assad gefallen sind.
Die Fatwa wurde von den Christen mit großer Besorgnis aufgenommen. Sie fördern eine Zunahme der antichristlichen Gewalt."
In Deutschland nannte man das im Faschismus Besitzarisierung. All dies gilt international und nach syrischen Gesetzen als Verbrechen, diese Form der religiös und ethnisch motivierten Säuberung kann nicht Grundlage des neuen Syriens sein, auch die Kräfte der von der Türkei und Saudi Arabien finanzierten Islamischen Front usw. sind mit ähnlichen Äusserungen bekannt. All dieses geistige Gift muss verschwinden, diesen Personen kann die syrische Staatsbürgerschaft aberkannt werden und sie können Asyl in Saudi Arabien finden. Der Umgang mit diesem religiös verhetzten und verblendetem Klerikerkreis ist sicherlich nicht einfach. Umerziehung und Aussöhnung aussichtslos, bestrafen macht sie zu Helden, abschieben zu Vertriebenen,,,

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