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Westhoven: Fliegerbombe wird am heutigen Freitag freigelegt

370 Anwohnerinnen und Anwohner von Evakuierung betroffen, Entschärfung wurde wegen des Sturmes auf heute verschoben

Der Blindgänger aus dem 2. Weltkrieg im Wasserturmviertel (Auf dem Wasserfeld) in Köln-Westhoven wird am morgigen Freitagvormittag, 19. Januar 2018, durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst freigelegt und identifiziert. Erst dann steht fest, welches Gewicht und welchen Zünder die Bombe hat. Alle weiteren Maßnahmen orientieren sich daran. Mit der Entschärfung der Fliegerbombe ist am Freitagnachmittag zu rechnen. Wie bereits mitgeteilt, konnte die auf einer Baustelle entdeckte Fliegerbombe nicht wie geplant am heutigen Donnerstag, 18. Januar 2018, freigelegt und entschärft werden. Diese Maßnahmen mussten wegen der aktuellen Sturmwarnung zum Schutz der zu evakuierenden Anwohnerinnen und Anwohner sowie der Einsatzkräfte verschoben werden.

Der Ordnungsdienst der Stadt Köln wird für die Entschärfung einen Gefahrenbereich mit einem Radius von mindestens 300 Meter evakuieren und am Freitag ab 10 Uhr räumen müssen. Die Vorbereitungen dafür laufen. Rund 370 betroffene Anwohner und Anwohnerinnen werden im Laufe des heutigen Donnerstagnachmittags mit Handzetteln über den aktuellen Stand der Planung informiert. Weitere Einrichtungen wie eine Kindertagesstätte und zwei Kleingartenvereine sind bereits informiert.

Anwohner und Anwohnerinnen, die während der Evakuierung keine andere Unterkunft außerhalb des Bereichs haben, können sich in der nahegelegenen Mudra Kaserne, Kölner Straße 262, 51149 Köln aufhalten. Auf dem Gelände der Kaserne wird auch die Einsatzleitung des Ordnungsdienstes arbeiten. Dort wird ab 11 Uhr eine Anlaufstelle für Medienvertreterinnen und -vertreter eingerichtet. Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) und der Ordnungsdienst der Stadt Köln stehen dort für Auskünfte zur Verfügung.

Die Evakuierung der Patienten der forensischen Klinik des LVR erfolgt – sofern erforderlich - durch gesicherte Transportfahrzeuge in andere gesicherte Einrichtungen des Maßregelvollzugs beziehungsweise des Strafvollzugs. Sollte keine Evakuierung notwendig werden, ist eine Verlegung der Patienten, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter innerhalb des Klinikgeländes ausreichend.

Ab 10 Uhr ist am morgigen Freitag mit Verkehrssperrungen zu rechnen. Dann wird die Porzer Ringstraße zwischen Neue Straße und dem DB-Bahnübergang im Norden gesperrt. Die Schranke am DB-Bahnübergang wird bis zum Ende der Entschärfung nicht mehr geöffnet. Die Straße Am Blauen Stein wird in nordwestlicher Fahrtrichtung ab der Reitanlage gesperrt. Möglicherweise werden sich morgen bei der Freilegung der Fliegerbombe Erkenntnisse ergeben, die weitergehende Sperrmaßnahmen erforderlich machen. Die Stadt Köln wird über die weitere Entwicklung fortlaufend informieren.

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