Helfen statt Fahren
Dirk half bei dem 20. internationalen Kölner Kurs mit

Viel Zeit zum Ausruhen blieb dem jungen Kölner nicht. Diesmal hieß nicht Dirk als Fahrer auf dem Nürburgring, sondern Dirk als Helfer in seinem Verein, dem MSC Porz. Der Motorsportclub lud am 09. Mai 2010 zu einer Veranstaltung, dem zwanzigsten internationalen Kölner Kurs, ein, die sich viele Oldtimer-Motorradfahrer immer im Kalender notieren.

Bei bewölktem Himmel starteten die Motorräder aus den Jahren 1920 bis Mitte 1970 sowie Seitenwagen und Nostalgie-Roller in der grünen Hölle.

Dirks Aufgabe war es, jedem Fahrer in der Startreihe vier die entsprechenden Startplätze zuzuweisen. Doch war der Tag nicht nur mit Helfen verplant: Der Racer nutzte die Gelegenheit, sprach mit den Veteranen des Motorradsports und tauschte sich mit den anderen Fahrern aus.

Sein besonderes Interesse lag bei einer 1973er Rickman Kawasaki CR 900. Vereinskollege „Gries“ Hans-Walter Kührt erklärte ihm gerne die luftgekühlte Maschine und erläuterte ihm den Aufbau sowie die Restauration des Rennmotorrades.

„Heute auf dem Nürburgring war ich echt beeindruckt, mit welcher Detailtreue so alte Motorräder wieder hergestellt werden und dann auf der Rennstrecke ihr Bestes geben. Echt super!“, sprach der Fahrer des WSC Neuss-Racing Teams auf dem Heimweg.

Neue Fahrtechniken trotz Minusgrade und Regen

Dirk Fuhrmann, Fahrer des WSC-Neuss-Racing-Teams, nutzte die Gelegenheit und trainierte am 07. Mai 2010 auf dem TT-Circuit in Assen. Bei kalten Temperaturen um fünf Grad Celsius und Dauerregen konnte der junge Kölner des MSC Porz verschiedene Fahrtechniken im Regen ausprobieren.

Die erfahrenen Instruktoren von Team-Moto-Bike unterstützen Dirk und zeigten ihm die beste Linie im Nassen und verrieten ihm den einen oder anderen Tipp bei nassem Wetter. Bei unbegrenzter Fahrzeit am Freitag konnte er verschiedene Einstellungen seines Motorrades ausprobieren und ein Regen-Set-Up erarbeiten.

„Eigentlich ist Regen nicht so mein Fall, aber die Jungs von Team-Moto-Bike haben mir tolle Kniffs gezeigt und ich muss sagen, so schlimm ist es eigentlich gar nicht. Der Tag hat mir viel gebracht, eine gute Vorbereitung auf die kommenden Rennen“, so Dirk am Abend.

+++ Köln +++