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Ortsgemeinschaft, Bürgerverein, Bürgerrat

J.Geis
Zur Zeit gibt es in den Stadtteilen beinahe flächendeckend die Einrichtung von Ortgemeinschaftn, Bürgervereinen und so weiter. Diese Einrichtungen vermitteln zunächst ein Bild von Demokratie und Mtbestimmung. Auf dem zweiten Blick zeigt sich oft, bei den Gemeinschaften handelt es sich nicht selten um eine paritätische Zusammensetzung bei der die Vereine, Religionsgemeinschaften, Gewerbetreibende, der Handel... und nicht zuletzt Parteien Mitglieder entsenden um Einfluß auf Antrage aus "der Bürgerschaft" usw. zu nehmen. Somit wären diese Einrichtungen eher eine Besetzung der demokratischen Grundeinheit eines als die z.B. Mieterrat, Betriebsrat oder Stadtteilrat gelten durch Interessen dritter und teils auch undemokratische weitere Stukturen.
Die Stadtteilräte die noch zu gründen wären und sich aus Mieterräten, Anwohnerinitiativen und so weiter zusammensetzen würden, wären sehr viel Stärker Organ der Bewohner und der Nachbarschaften und könnten sich Gehör verschaffen, die Institutionen (Parteien...) wären dann in der Position, der Bevölkerung hinterher rennen zu müssen und nicht bereits in der kleinsten Gliederung den Ton anzugeben.
Es ist wie mit der Presse, die freie Presse kann als Organ der Bevölkerung gelten, die den Mächtigen auf die Finger klopft und sich in die Nesseln setzt, die Presse kann aber auch als "4. Staatsgewalt" die Interessen der Mächtigen des Establishments nach unten trnsportieren, wie die Politik, es wird dies und das gewollt und entsprechend wird die Bevölkerung beeinflußt diese Entscheidungen mitzutragen. Eine solche Presse ist ihr Geld nicht wert.
Die Presse sollte die Widersprüche dokumentieren, Gründe und Interessenlagen recherchieren und Alternativen darlegen. Der eingebundene Journalismus ist wie eine eingebundene Bürgerschaft eher eine Farce, daher sollten sich möglichst viele Bewohner einmal an den Treffen beteilifen und sich einen Eindruck verschaffen ob es sich um eine demokratische Ratsversammlung oder eine gelenkte Veranstaltung handelt.

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