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Innovationen im gesellschaftlichen Konsens – Mikro KWK mit Brennstoffzellen können erheblich zur Energiewende beitragen

 
Nordrhein-Westfalen ist auf dem besten Weg, zur führenden Forschungs- und Wirtschaftsregion für Energie- und Klimaschutz in Europa zu werden. Die Landesregierung hat sich hier ehrgeizige Ziele gesetzt. „ Um die ambitionierten Klimaschutzziele erreichen zu können, ist ein tiefgreifender Wandel in unserem Umgang mit Energie notwendig. Ein Wandel, der alle Bereiche betrifft: Industrie, Verkehr, Gewerbe, Handel und Dienstleistungen sowie die privaten Haushalte – unsere ganze Gesellschaft. Fortschritt verbindet nicht nur Ökonomie und Ökologie, sondern bezieht auch die soziale und kulturelle Frage mit ein“, sagte Dr. Beate Wieland, Abteilungsleiterin Forschung und Technologie im Wissenschaftsministerium NRW, zur Begrüßung der rund 200 Teilnehmer der 11. Jahrestagung des Netzwerks Brennstoffzelle und Wasserstoff der EnergieAgentur.NRW im Düsseldorfer Hilton Hotel.
Frau Dr. Wieland weiter: „ Wer diese große Herausforderung bewältigen will, der muss zukünftig „ Innovationen“ fördern, die mehr bedeuten als technologische Neuentwicklung. Innovationen sind zunehmend soziale Prozesse, Dienstleistungen und Lösungen, die die Folgen für Mensch, Gesellschaft und Umwelt gleichermaßen im Blick haben. Gerade im Energiebereich wird dies deutlich: Gesellschaftlicher Konsens und Bürgerbeteiligung gewinnen immer mehr an Bedeutung.“
Daher habe Wissenschaftsministerin Svenja Schulze die Initiative „ Fortschritt NRW“ gestartet, mit der in Nordrhein-Westfalen ein integrativer Ansatz verfolgt werde, der auch die sozialen und gesellschaftspolitischen Aspekte mit einbezieht.
Diesen ganzheitlichen Ansatz berücksichtigt Nordrhein-Westfalen auch als Vorreiter bei der Entwicklung und Markteinführung von Brennstoffzellen- und Wasserstofftechnologien sowie in der Modellregion Elektromobilität Rhein-Ruhr. „ Nordrhein-Westfalen will seine führenden Rollen im Bereich der innovativen Elektromobilität mit Batterie und Brennstoffzelle, der stationären Nutzung von Brennstoffzellen, z.B. zur Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) oder zur unterbrechungsfreien Stromversorgung, und der Speicherung erneuerbarer Energien weiter ausbauen. Damit soll den Herausforderungen der zukünftigen Energieversorgung positiv begegnet werden. Und die damit verbundenen Chancen sollen intensiv genutzt werden. Wir begreifen die „Energiewende“ als eine große Chance und als ein Thema  für die Wissenschaft und Wirtschaft. Denn der Export leistungsstarker Komponenten und Systeme für zukünftige Energielösungen „ made in NRW“ sichert den Ausbau der Hochschulen im Lande und innovative Arbeitsplätze in sehr vielen Unternehmen“, formulierte Dr. Andreas Ziolek, Leiter des Netzwerkes, die Aufgaben der Zukunft. „ Dabei ist die Brennstoffzelle längst keine Zukunftsvision mehr. Die vielen Beispiele aus der Praxis, in denen die Brennstoffzellen- und Wasserstofftechnologie ihre Leistungsfähigkeit zeigt, belegen dies eindrucksvoll.“
Im Jahr 2000 entstand das Netzwerk Brennstoffzelle und Wasserstoff aus einer Gruppe von 40 Aktiven in einer Arbeitsgruppe der damaligen Landesinitiative Zukunftsenergien NRW. Heute ist es europaweit das mit über 400 Mitgliedern größte Netzwerk zu Brennstoffzellen- und Wasserstofftechnik. Das Netzwerk hat über 100 Projekte initiiert, die Nordrhein-Westfalen zusammen mit Mitteln der Europäischen Union mit knapp 110 Millionen Euro bei einem Gesamtbudget von über 183 Millionen Euro gefördert hat.

Weitere Informationen: 
http://www.brennstoffzelle-nrw.de und http://www.energieagentur.nrw.de

 

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