Porzer Illustrierte     Das Onlinemagazin seit 2003

Porz Köln NRW News Porzer Illustrierte www.porz-illu.de

16 Stadtteile, viele Veedel

Highlights 2019: 12 Orte, die Du in Porz besuchen solltest!

  • Poll
  • Porz-Mitte
  • Urbach
  • Wahnheide
  • Zündorf

Unser TV (folgt)

Sie sind hier

Sozialismus in seiner globalen Verbreitung

Verbreitung des Sozialismus global

Bild: Globale Verbreitung Sozialismus Bearbeitung Porzer Illustrierten, ergänzt um fehlende Territorien, Quelle wikipedia
 
Karte ohne die sozialdemokratischen Regierungszeiten in Brasilien, Argentinien, Skandinavien, BeneLux, Österreich, der Schweiz, Italien, Australien, Neuseeland, UK... usw. zu berücksichtigen, sieht die Karte der Staaten, welche in Teilen oder gesamt kurzzeitig oder langfristig sozialistisch regiert waren, ähnlich wie veröffentlicht aus. Im Detail wären nun Länder wie Mexiko usw. zu untersuchen, da es auch in vielen "weissen Flecken" durchaus erfolgreiche Revolutionen und Phasen gab. In Deutschland gab es die Novemberrevolution, die DDR und einiges mehr.
Wären die Sozialdemokraten eingerechnet, sind eigentlich nur die USA, Saudi Arabien, Thailand und ähnlich "zurückgebliebene Horte der Reaktion" als weisser Flecken auf der Weltkarte übrig. Aber selbst in den USA gab es sozialistische Bürgermeister immerhin und es gelten aktuell Senatoren als sozialistisch sowie nimmt in den USA die Beliebtheit des Sozialismus zu. Allerdings was für ein Sozialismus? Selbst UK war sozialdemokratisch und damit in den Augen vieler Reaktionäre sozialistisch regiert. War Schweden in der Zeit von Olaf Palme nicht sozialistisch orientiert? So gesehen wäre inzwischen fast der gesamte Globus bis auf die absolutistischen Monarchien eingefärbt.
Unter dem Strich ist es einfacher diese Gebiete erneut zeitgleich nach vorne zu bringen - das dürfte entscheidend für die letztliche Durchsetzung sein, als das Feuer des Sozialismus zu ersticken. Letzteres wurde gezielt seit jahrzehnten gegen Jugoslawien, Irak, Libyen, Syrien, Nordkorea, Cuba und Venezuela versucht. Auch der Kampf gegen Lula in Brasilien gehört zu dieser antisozialistischen Interventionspolitik, die Sozialdemokraten verstehen alldings nicht, dass sie auf der Abschußliste stehen. Sie selbst beteiligen sich immer wieder an der Rudelhetze von Regimechangedebatten wie die jüngste peinliche Positionierung im Fall Venezuales zeigte, der der rot-grüne Krieg gegen Jugoslawien. Angeklagt werden immer böse Sozialisten und es wird sich für arme Bürger eingesetzt und danach ist immer das Gleiche, marschiert der anachronistische Zug ein, mit ihm das organisierte Verbrechen, Drogen, Terror (IS, Taliban...) und die angestrebten Werte werden mit Füßen getreten. Wenn man den Wandel in einem Land zum Guten nicht sicher in der Hand hat, muss man sich heraus halten. Es bringt nichts sich politisch oder gar militärisch für einen change zugunsten der dunklen Seite der Macht einzusetzen wie wir es immer wieder erlebt haben, so sind nur Destabilisierung und Chaos die Folge... das Gegenteil von Plan - die ist der Plan der Gegenseite. Statt in Syrien den Regimechange zu betreiben hätten man in Syrien eine Entwicklung zum Sozialimus unterstützen sollen. Hierzu bleibt noch Gelegenheit, in Syrien, im Irak, in Algerien, in Tunesien läßt sich der Wahnsinn noch zurückdrängen. Auf Kuba ließe sich einiges anschieben. Sozialismus im Bebelschen Sinne liebe Sozis nicht im US Sinne "Freiheit und Demokratie" oder im besten Fall noch Rechtstaatlichkeit, dass wird doch mit jeder Intervention auch von euch aufs Banner gesetzt, vielleicht sind das nur hohle Phrasen? Schon einmal beleuchtet? Vielleicht leere Versprechen und nicht Ziel der Intervention? Am Ergebnis gemessen sogar sicher.
Denn die einstige sozialistische Weltkarte ist aktuell sehr zusammengeschrumpft und natürlich unbestritten ... ob das was sich sozialistisch nennt, auch sozialistisch ist und ob das anzustreben ist... ist eine andere Frage. Optimierung statt Sabotierung der Systeme wäre der richtige Ansatz von Aussen, auch und gerade antikapitalistisch. Nur so kann es zum Erfolg kommen. 
Die Klimathematik bringt den politischen Willen wieder nach vorne und damit die Überzeugung  der Notwendigkeit von Planwirtschaft. Energiepolitik wie sie aktuell diskutiert wird ist Wunschwirtschaftm (alles, sofort... I want it all, I want it now... das ist etwas für inspirierende Künstler, realistisch wird die Ablöse in der Energiewirtschaft nicht spontan, nicht schlagartig, nicht freiwillig sondern geplant, reguliert, nach Plan. Zumindest bei einem geordneten Ablauf. Und jetzt kommt der Schrecken, Sozialismus ist Ordnung, Kapitalismus ist Chaos.
Die grenzenlose Gier, die Agression und der Zynismus der Antis - der Feinde des Sozialismus und des menbschlichen Fortschrittes muss zum Erfolg umgemünzt werden. 
Wenn Arbeiter, Kommunisten, Atheisten, Wissenschaftler und Umweltschützer eine Einheit bilden wird die Reaktion es sehr viel schwerer haben zur Durchsetzung zu kommen. 
Die Menschheit wird Frieden mit sich und diesem Planeten schließen können, sie muss sich dessen ur bewußt werden. Bevölkerungswachstum und gedankenloser Konsum sind nicht gut in der jetzigen Phase der Menschheitsgheschichte. Weniger ist mehr.
 

Theme by Danetsoft and Danang Probo Sayekti inspired by Maksimer