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Cuba: Internationale Solidarität und Mut gegen Corona

Ein in Kuba entwickeltes Präparat gehört zu den 30 Medikamenten, die China gegen das Coronavirus einsetzen. Die Chinesen haben unter anderem eine cubanische Entwicklung im Kampf gegen Corona eingesetzt, das Interferon alfa 2B.
Die Chinesen haben demnach nicht nur mit konsequenten Regeln des Alltags der Bevölkerung, sondern auch unter Einsatz massiver Hilfskräfte aus dem gesamten Land und auch mit Materialeinsatz erfolgreich das Virus eingedämmt. Die Chinesen haben alles in die Schlacht geworfen. Die Analyse hierzulande greift zu kurz und ist ideologisch - antikommunistisch oder antichinesisch geprägt. Südkorea war auch mit einer Vielzahl von Maßnahmen erfolgreich.
Das sozialistische Entwicklungsland Cuba überrascht die Welt ein ums andere Mal. Bereits des öfteren hat das Land mit militärischen und humanitären Einsätzen auf sich aufmerksam gemacht. Hat in Afrika Länder befreit, unterstützt die Unabhängigkeit amerikanischer Staaten und war im selbstlosen Einsatz gegen Ebola in Afrika, ist massenhaft im medizinischen Einsatz in Latein- und Südamerika.
Ein norwegisch-britischen Kreuzfahrtschiff durfte in der Hauptstadt des Inselstaates anlegen, die Passagiere des Schiffes auf dem die Seuche grassiert wird auf der Insel, in der Hauptstadt Havanna evakuiert. Soviel Mut würde kaum eine zweite Regierung aufbringen, schon garnicht ein Land mit gravierenden Versorgungsengpässen, insbesondere in Folge des neuerlichen US Embargos.
Die nationalliberale Regierung Londons hat die Kommunisten um Hilfe gebeten, nahdem bereits viele andere Staaten ihren Häfen in der Karibik ein Anlaufen des Schiffes untersagten. Naheliegend wäre ja vielleicht ein Hafen in Florida gewesen, oder ein britischer Hafen in dem benachbarten Steuerparadies Barbados / Cayman? Nein es muss die Hauptstadt Cubas sein, dort gibt es kompetente medizinische und pflegerische Mitarbeiter.
England ist nun nicht ein enger Freund Cubas, fraglich ob London ein cubanisches Schiff mit ansteckend Kranken empfangen würde?!
Allerdings läßt das kleine Cuba, wie gewohnt auch seine Freunde nicht im Stich, wo es helfen kann da hilft es. Cubanische medizinische Einheiten sind zur Eindämmung der Pandemie im benachbarten Venezuela eingetroffen. Unter den Ärzten hochrangige Forscher, unter anderem der Gründungsdirektor des Instituts für Gentechnik und kubanische Entwickler des besagten Interferon-Präparats, dieses verabreichen die Cubaner gegen das Virus.
Stolze und tapfere Cubaner und Cubanerinnen, holt euch nur selbst nichts bei euren mutigen Hilfsaktionen. Wer wird euch helfen? England?
Seit dem 12. März ist auch in Cuba das Coranavirus, die Zahl der Infizierten hat sich auf 21 erhöht, es gab ein Todesopfer. Es handelt sich zumeist um Cubaner, die im Ausland waren, oder um Touristen, die ersten kamen am 11.03 über einen Flug aus Madrid auf die Insel.
 
 

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