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Köln: KVB meldet Erfolg mit dem Azubiticket

Das AzubiTicket ist ein Erfolgsmodell
Tickets im Ausbildungsverkehr wieder im Aufwind
Köln. Es ist noch keine anderthalb Jahre auf dem Markt, doch bereits jetzt kann festgestellt werden, dass das im August 2017 vom Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) neu eingeführte AzubiTicket ein voller Erfolg ist. Die Verkaufszahlen sind derart positiv, dass es mittlerweile eine Trendwende beim zuletzt rückläufigen Verkauf von Tickets im Ausbildungsverkauf gibt. Während im September 2016 insgesamt 18.398 Tickets im Ausbildungsverkehr verkauft wurden (MonatsTicket Schüler/Azubis und StarterTicket) waren es im September 2017 zusammen mit dem neuen AzubiTicket im Abo bereits 20.225 Tickets und im September 2018 sogar 23.837 Tickets.
„Der große Vorteil des neuen AzubiTickets ist, dass die Abonnenten mit dieser Mobilitäts-Flatrate rund um die Uhr im erweiterten Netz des VRS unterwegs sein können“, so VRS-Geschäftsführer Michael Vogel. „Es gilt nicht mehr nur für die Fahrten im Rahmen der Ausbildung zwischen Wohnort und Arbeitsplatz, sondern deckt die Mobilitätsbedürfnisse der jungen Leute komplett ab.“ Das im freien Verkauf erhältliche Abo kostet ab dem 1. Januar 2019 monatlich 60,70 Euro. Es wurde in den ersten fünf Monaten (August bis Dezember 2017) insgesamt 63.450 Mal verkauft. In den ersten zehn Monaten dieses Jahres konnten weitere 164.596 AzubiTickets im Abo verkauft werden. Somit wurden seit der Einführung bereits 228.046 Abonnements verkauft.
Landesweit gültiges AzubiTicket in Planung
Die Attraktivität des neuen Ticketangebots wird noch einmal dadurch gesteigert, dass es sich sowohl für einzelne als auch für dauerhafte Fahrten in die Nachbarverbünde Aachener Verkehrsverbund (AVV) und Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) erweitern lässt. Das ist jedoch noch nicht alles: Mit der Erweiterung des AzubiTickets hat der Verkehrsverbund Rhein-Sieg die Basis für die Entwicklung eines NRW-weiten AzubiTickets geschaffen. Für eine landesweit gültige Lösung im Ausbildungsverkehr führt der VRS sowohl mit dem Land als auch mit den weiteren Kooperationsräumen Gespräche. „Dank der konstruktiven Zusammenarbeit machen wir gute Fortschritte. Mit finanzieller Unterstützung des NRW-Verkehrsministeriums ist ein landesweites Angebot zum Start in das nächste Ausbildungsjahr durchaus realistisch“, zeigt sich Michael Vogel optimistisch.
Bereits jetzt profitieren AzubiTicket-Inhaber von ergänzenden Mitnahmeregelungen. So können montags bis freitags ab 19 Uhr sowie ganztägig an Wochenenden und Feiertagen eine weitere Person, bis zu drei Kinder von 6 bis 14 Jahren sowie ein Fahrrad mitgenommen werden. Außerdem können Abonnenten des AzubiTickets, die mindestens 18 Jahre alt sind, die Leihräder der KVB und Carsharing mit Cambio nutzen.
Wer kein Abo abschließen möchte, ist auch weiterhin mit dem MonatsTicket Azubis/Schüler flexibel mobil. Schüler können außerdem wie bisher auch das StarterTicket nutzen. Neu ist seit dem 1. August 2017 die freie Wahl der Start- und Zielkommune: Beides kann unabhängig vom Schul- und Wohnstandort gewählt werden.

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