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„Erinnern – eine Brücke in die Zukunft“

Ausstellung zum Jugend- und Schülergedenktag 2012 in der Königin-Luise-Schule

Bereits zum 15. Mal erinnert der Kölner Jugend- und Schüler-Gedenktag an den 27. Januar
1945, an dem sowjetische Soldaten die Überlebenden des Konzentrationslagers in
Auschwitz befreiten. 1996 hatte der damalige Bundespräsident Roman Herzog dieses
Datum zum Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus erklärt und Schülerinnen,
Schüler und Jugendliche dazu aufgerufen, sich mit dem Thema NS-Herrschaft auseinanderzusetzen.

Jedes Jahr sollte der 27. Januar stellvertretend für die Schreckensherrschaft
der NS-Zeit an die Vernichtung von Zivilisation und Menschlichkeit, an die
Verfolgung und millionenfache Ermordung von Menschen und Bevölkerungsgruppen erinnern.
Kölner Schulen beteiligen sich seit 1998 unter dem Motto „Erinnern – eine Brücke in die
Zukunft“ an dem Gedenktag. Das Konzept, junge Menschen selbst zu eigenen
Projekten anzuregen und diese dann öffentlich zu präsentieren, ist bisher einzigartig in
der Bundesrepublik. Für den Gedenktag 2012 hat Oberbürgermeister Jürgen Roters die
Schirmherrschaft übernommen.

Die Arbeiten der Schülerinnen, Schüler und Jugendlichen sind vielfältig, es gibt künstlerische
Installationen, Foto- und Textdokumentationen, Kunst und Videoproduktionen.
Die Werke spannen einen Bogen aus der Vergangenheit in die Gegenwart und schlagen
zugleich eine Brücke in die Zukunft. Teilnehmen konnten einzelne Schülerinnen und
Schüler, Schulklassen sowie Schüler- und Jugendgruppen.
Dieses Jahr stellt die Königin-Luise-Schule in Kooperation mit dem NS-Dokumentationszentrum
der Stadt Köln vom 24. Januar bis 11. Februar die Bilder und Objekte der teilnehmenden Schülerinnen, Schüler und Jugendlichen aus. Die Präsentation ist montags bis freitags von 8 bis 13.30 Uhr und am Samstag, 11. Februar 2012, von 10 bis 14 Uhr geöffnet.

Auf einer Pressekonferenz stehen Ulrich Boddenberg, Direktor der Königin-Luise-
Schule, der Lehrer Christian Jakobs, Dr. Werner Jung, der Direktor des NS-Dokumentationszentrums, Dr. Jürgen Müller und Marianne Jonaßon vom Amt für Schulentwicklung
als Gesprächspartner zur Verfügung.
Weitere Informationen erhalten Sie von Dieter Maretzky, NS-Dokumentationszentrum,
Öffentlichkeitsarbeit, 0221/221-27962, dieter.maretzky@stadt-koeln.de.

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