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Fachkräfte gesucht: Deutschland begrüßt Pflegekräfte aus Südamerika

Deutschland begrüßt Pflegekräfte aus Südamerika
Vermittlungsmodell aus Südamerika im Trend

Ein in diesem Bereich bereits engagierter Personaldienstleister besuchte im Oktober südamerikanische Pflegekräfte in Deutschland. Im Mittelpunkt standen die Arbeitsbedingungen und die Zufriedenheit im neuen Job. Neben den Pflegekräften wurden die Geschäftsführer einer Pflegeeinrichtung und der Leiter eines Dialysezentrums interviewt.

"Es war uns wichtig, ein realistisches Bild von südamerikanischen Pflegekräften zu erhalten", so der deutsche Geschäftsführer des Unternehmens, Oliver Nordt. Mit diesem Anspruch reiste das Unternehmen durch Niedersachsen, Hamburg, Bremen, Sachsen und Berlin.

Der Dienstleister liegt mit seinem Vermittlungsmodell im Trend und leistet einen Beitrag zur Entspannung in der deutschen Pflegelandschaft. Der Bundesgesundheitsministers Jens Spahn reiste erst kürzlich nach Mexiko und zeigt, dass Mexiko und Südamerika ganz oben auf der Agenda stehen. Neben Mexiko und Kolumbien gibt es mehrere Länder in Südamerika, die Pflegekräfte auf einem hohen Niveau ausbilden. Was in Deutschland eine Ausbildung ist, wird in Südamerika studiert: "Das Studium der Pflegewissenschaften dauert in Kolumbien fünf Jahre", so Vicente Milán. Die Pflegekräfte sind hervorragend vorbereitet und verfügen über ein anerkanntes Studium in Deutschland. Das weiß auch Jens Spahn. Die Anerkennungsstellen sind daher angehalten, die Prozesse zu beschleunigen. In Südamerika findet man bei einem hohen Ausbildungsstandard eine hohe Bereitschaft, nach Deutschland auszuwandern. Ein Umstand, der selten in der Welt ist.

Das besagte Unternehmen rekrutiert bereits seit mehr als drei Jahren aus Kolumbien, der Unternehmer war auch bereits persönlich in Bogotá. "Hier passt die Qualität und die Motivation", so der spanische Part von TTA, Vicente Milán: "Wir möchten ein gutes Matching erzielen. Uns ist wichtig, dass die Erwartungshaltung auf beiden Seiten stimmt".

Die mehr als zwanzig Pflegekräfte zeigten sich zufrieden mit den Lebens- und Arbeitsbedingungen in Deutschland. Man verdiene dreimal so viel wie in Kolumbien, müsse nur die Hälfte an Patienten versorgen und könne sich sicher auf deutschen Straßen bewegen, waren nur einige Gründe, was die Attraktivität für Südamerikaner ausmache. Jhonathan Torres fügte hinzu, dass er eine höhere Anerkennung in Deutschland für seinen Beruf erfahre und über mehr Urlaubstage verfüge.

Die hohe Motivation der Kolumbianer spüren auch die Pflegeeinrichtungen. Zur Freude der Geschäftsführer kommen die Pflegekräfte sehr gut bei den Patienten und Bewohnern an. Sie geben sich große Mühe und erledigen ihre Arbeit mit einem Lächeln.

Personaldienstleister für die Vermittlung von Pflegekräften aus Südamerika ziehen eine positive Bilanz

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