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Nordirak/ autonome Region Kurdistan Reiseziel der anderen Art

 
Wer Europa gesehen hat und auf Fernflüge zu aussereuropäischen Strandansichten verzichten mag, dem sei ein Reiseziel eher exotischer Art nahegelegt.
Der nördliche Irak ist eine autonome Region die inzwischen befriedet ist und sich rasch entwickelt.
Der Tourismus im Land ist noch nicht sehr entwickelt. Aber Kurdistan hat bereits ein eigenes Tourismusministerium, das fleißig mit seinen malerischen Landschaften, Bergen, Flüssen und Wasserfällen wirbt und mit seinem kostbarste Gut: der relativen Sicherheit. Die Armee ist überall präsent, nirgendwo im Irak können die Menschen so unbeschwert durch die Straßen und über die Märkte bummeln; terroristische Anschläge sind selten. Eifrig arbeitet das Ministerium an ehrgeizigen Plänen und schielt dabei bereits auf sein Vorbild Dubai, hofft, zur Drehscheibe des Mittleren Ostens zu werden.
Bis dahin ist es noch ein weiter Weg. Zwar gibt es zwei gut angeschlossene internationale Flughäfen in Arbil und Sulaimaniya. Gute Hotels, Restaurants oder kundige Touristen-Führer gehören aber noch nicht zum Standard, selbst bei der Strom- und Wasserversorgung gibt es noch Defizite.
Ausgeprägten religiösen Tourismus wie im Süden des Irak mit seinen schiitischen Heiligtümern kennt Kurdistan nicht. Da ist der Lalish-Tempel, das Hauptheiligtum der Jeziden, den jeder Gläubige einmal in seinem Lebens besuchen sollte. Er liegt im Distrikt Sheykhan, der offiziell zur irakischen Provinz Ninawa gehört, praktisch aber von Kurdistan aus verwaltet wird. Und da sind auch noch die vielen alten Klöster und Kirchen, Ziele des Pilgertourismus, wie das Kloster Rabban Hurmiz 30 Kilometer nördlich von Mossul, Hauptstadt der Provinz Ninawa, dessen Geschichte bis in das siebte Jahrhundert zurückreicht.
Immer wieder trifft man abenteuerlustige Touristen aus der ganzen Welt. Organisierte Reisen bieten bisher nur amerikanische Reisebüros an. Das irakische Tourismusministerium hofft, dass auch die große kurdische Gemeinde in Deutschland für die Region wirbt und Reisen organisiert.
Die Visa-Bestimmungen sind jedenfalls sehr einladend: Ausländische Bürger, vor allem der EU, brauchen - anders als für den Irak – kein Visum. Sie erhalten es an der Grenze bei den kurdischen Behörden für Aufenthaltsangelegenheiten.
 

Flüge in den Nord-Irak von Frankfurt nach Erbil

Die Lufthansa fliegt von Frankfurt nach Erbil. Die Flüge kosten zwischen 700 und 1400 Euro. 

Klar kommen:

Türkische Kurden sollten sich im Nordirak gut verständigen können, Sitten und Gebräuche sollten einigermassen bekannt sein. Mit EU Paß ist die Einreise kein Problem.

Deutsche und andere Mitteleuropäer sollten sich auf die Reise vorbereiten, gute Reiseführer sind rar, im Internet sind allerdings interessante Berichte aus erster Hand zu finden, allerdings eher auf english denn in deutsch:

http://foxnomad.com/2011/01/06/a-digital-pocket-guide-on-visiting-northe...

 

Arabisch wird von allen Irakern verstanden, die vor 1991 Schulbildung genossen haben. Seit der Autonomie der kurdischen Gebiete 1991 hat sich unter der jüngeren Bevölkerung, insbesondere in Gebieten, die von der PUK regiert wurden (Sulaimaniya) das Arabisch etwas verloren. Englisch wird von gebildeten Menschen im Nord- und Mittelirak sowie in den großen Städten verstanden.

 

Bilder und Videos:

http://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Iraqi_Kurdistan?uselang=de

 

 

 

 

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