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Offener Brief an die Kölner GRÜNEN

Offener Brief an die Kölner GRÜNEN
Die Kölner GRÜNEN – Umwelt- oder Kohlepartei?
Der Ursprung der GRÜNEN liegt in der ökologischen Bewegung, deren Anliegen (z. B.Atomausstieg) sie in die Parlamente getragen hat.
Heute ist der Kampf gegen den Klimawandel umweltpolitisch unbestritten die größte Herausforderung, der sich die Menschheit zu stellen hat. Ein wesentlicher Hebel hierzu ist der sofortige Ausstieg aus der Braunkohle als klimaschädlichstem Energieträger.
Auch in Köln wird noch Braunkohle verbrannt – von der RheinEnergie als Energieversorger, der sich zu 80% in kommunaler Hand befindet.
Im Heizkraftwerk in Köln-Merkenich wird Braunkohle statt Gas verfeuert, weil dies billiger ist. Die Emissionen von Braunkohle sind jedoch doppelt so hoch wie die von Gas und die externen Folgekosten durch Gesundheitsschäden und Klimaschäden sind um ein Vielfaches höher als die Einsparungen durch den Einsatz von Braunkohle. Wir, die Bürgerinitiative Tschö RheinEnergie, treten dafür ein, dass der Braunkohleblock im Kraftwerk Merkenich abgeschaltet wird. Neben den Klimafolgen begründen wir dies mit der hohen Gesundheitsbelastung, die durch die
Kohleverbrennung für die Bevölkerung besteht.
In unserer Petition fordern wir die Kölner Politik auf, den Grundsatz “Kein Profit auf Kosten der Gesundheit und des Klimas” für die RheinEnergie festzuschreiben. Schon über 700 BürgerInnen haben die Petition unterzeichnet. Wie stehen die GRÜNEN zu dieser Forderung? Schaut man auf die Pressemitteilung der grünen Ratsfraktion und auf die Äußerungen von Gerd Brust, energiepolitischer Sprecher der Kölner GRÜNEN und Aufsichtsratsmitglied der RheinEnergie, wird dort Position für die Braunkohleverbrennung in Köln-Merkenich und gegen die Klimabewegung bezogen.
Dies geschieht mit einem bunten Strauß von Rechtfertigungen, zum Teil mit inhaltlich falschen Aussagen (siehe unsere Pressemitteilung und den offenen Brief von Greenpeace). Dabei geht es aus unserer Sicht um die Kernfrage: Was zählt mehr? Maximaler Gewinn für die RheinEnergie, oder Maximierung des Allgemeinwohls?
Vertreten Gerd Brust und Teile der Ratsfraktion in dieser Angelegenheit tatsächlich die Kölner
GRÜNEN?
„Tschö RheinEnergie“ steht ein für eine dezentrale und ökologische Energieversorgung in kommunaler Trägerschaft. Wir begleiten die RheinEnergie kritisch auf diesem Weg. Sehen sich die GRÜNEN zu diesem Projekt?
Weitere Informationen in einer Presseerklärung von uns.
Informationen zum Braunkohlekraftwerk in Köln-Merkenich hier
Bürgerinitiative „Tschö RheinEnergie“
-  Das Heizkraftwerk der RheinEnergiein Köln-Merkenich kann mit Erdgas oder alternativ mit Braunkohle befeuert werden. Braunkohle ist billiger, zumindest für die RheinEnergie.
Die externen Kosten (Gesundheit, Umwelt, Klima) zahlen die Bürger!

 
   - Das Treffen der Kampagne findet an jedem 4. Donnerstag des Monats um 20°° statt (Allerweltshaus, Körnerstr.77, Köln-Ehrenfeld). Alle sind herzlich eingeladen!

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