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Köln: Aus Flüchtlingsheimen werden Quarantänestationen

Die Stadt Köln hat die naheliegende Entscheidung getroffen, die vorgehaltenen Plätze Flüchtlingsheime, welche offensichtlich grenzfern nicht mehr in der EU Verwendung finden, in dringend benötigte Quarantänestationen umzuwidmen. Die Unterbringung muss in abgeschlossenen Einheiten erfolgen.
 
44 Wohneinheiten ermöglichen Quarantäne und Schutzisolation

Die Stadt Köln hat kurzfristig die Bereitstellung von Unterkünften für besondere Zielgruppen beschlossen. Sie dient dem Schutz der Bevölkerung und insbesondere dem Personenkreis der zu versorgenden Menschen. Die Stadt leistet hiermit einen weiteren Beitrag zur Verlangsamung der Ausbreitung des Corona-Virus.  
Das Amt für Wohnungswesen ist für die Versorgung von besonderen Zielgruppen, wie zum Beispiel immobile Menschen zuständig. In den Fällen, in denen die Unterbringung dieser Menschen in nicht abgeschlossenen Wohneinheiten erfolgt, ist im Falle einer Infizierung mit dem Corona-Virus notwendige Schutzisolation oder Quarantäne der infizierten Person oder der Mitbewohnerinnen und Mitbewohner nicht gegeben.  
Aus diesem Grund mussten geeignete Unterbringungsmöglichkeiten gefunden werden, die eine Schutzisolierung und eine Quarantäne der infizierten Menschen ermöglichen, um ein weiteres Ausbreiten der Viruserkrankung zu vermeiden. Für diesen Zweck werden zwei neu errichtete Unterkünfte vorgehalten: Dürener Straße in Köln-Lindenthal und Erbacher Weg in Köln-Lindweiler. Beide Unterkünfte sind bezugsfertig und waren für die Unterbringung von geflüchteten Menschen vorgesehen. In der Dürener Straße stehen hierfür insgesamt 14 abgeschlossene Wohneinheiten und im Erbacher Weg 30 abgeschlossene Wohneinheiten unterschiedlicher Größe bereit, die nun unmittelbar für die Möglichkeit einer Schutzisolierung und Quarantäne hergerichtet werden.  
Die endgültige Dauer der Vorhaltung ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht absehbar. Im Falle der Aktivierung der Standorte ist grundsätzlich das Gesundheitsamt für die Belegung und die medizinische Versorgung der Bewohnerinnen und Bewohner zuständig. An den Standorten ist ein Sicherheitsdienst tätig und der Soziale Dienst des Amtes für Wohnungswesen trägt Sorge für die Betreuung der Menschen. 
Generelle Handlungsempfehlungen
Das Gesundheitsamt der Stadt Köln empfiehlt, sich an die Hygienemaßnahmen zu halten, die auch vor einer Influenza-Infektion schützen: Dazu gehören kein Händegeben, regelmäßiges Händewaschen mit ausreichend Wasser und Seife, nicht mit den Händen ins Gesicht fassen. Die Stadt Köln hat ein Bürgertelefon eingerichtet: 0221 / 221 335 00. Das Bürgertelefon ist montags bis freitags von 7 bis 18 Uhr und am kommenden Wochenende von 9 bis 15 Uhr erreichbar. Dort können sich Bürgerinnen und Bürger mit konkreten Fragen zum Corona-Virus informieren.

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