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Köln: Beschäftigte im Handel werden weniger

Die Stadt untersuchte den Zeitraum 2008 - 2018
 
Das Amt für Stadtentwicklung und Statistik hat den Pegel 1/2020 mit dem Titel „Handel - Beschäftigungsentwicklung in Köln und im Regionalvergleich 2008 bis 2018“ veröffentlicht. Der statistische Bericht informiert über die Entwicklung der Beschäftigtenzahlen im Kölner Handel. Mit rund 68.400 Beschäftigten und einem Branchenanteil von zwölf Prozent im Jahr 2018 ist der Handel hinter dem Gesundheits- und Sozialwesen die zweitgrößte Branche in Köln. Allerdings ist die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten seit 2008 von rund 70.700 um rund 2.300 Beschäftigte leicht zurückgegangen (Minus 3,3 Prozent).
- Gesamt -3,3%
- Einzelhandel +9%
- Großhandel - 14%
- KfZ - 13%
- Onlinehandel + 300%
 
Von Mitte 2008 bis 2018 gab es lediglich im Einzelhandel einen Beschäftigungszuwachs von neun Prozent (Plus 2.900 Arbeitsplätze). Gleichzeitig ging die Beschäftigung im Großhandel (Minus 4.000 Personen) um 14 Prozent und im Handel mit Kraftfahrzeugen (Minus 1.200 Arbeitsplätze) um 13 Prozent zurück. Die größte absolute Beschäftigungszunahme innerhalb des Einzelhandels gab es im Onlinehandel mit zusätzlichen 1.300 Arbeitsplätzen, dies entspricht einem Plus von über 300 Prozent. Hier zählt Köln auch im Regionalvergleich zu den Spitzenreitern. Dieses Branchensegment besitzt zudem den höchsten Anteil an hochqualifizierten Arbeitskräften: 31 Prozent der Frauen und Männer besitzen dort einen akademischen Berufsabschluss.
 
Im stationären Einzelhandel sind insgesamt rund 1.600 neue Arbeitsplätze entstanden. Um knapp ein Drittel (Plus 500 Arbeitsplätze oder 28,6 Prozent) ist dabei die Zahl der Beschäftigten im Lebensmitteleinzelhandel gestiegen. Diese Teilbranche ist – ebenso wie die Teilbranchen „Supermärkte“ und „Kaufhäuser“ – durch einen hohen Frauen- und Teilzeitanteil sowie einen geringen Anteil an Hochqualifizierten gekennzeichnet.
 
Im Regionalvergleich steht Köln mit einem Branchenanteil von zwölf Prozent hinter dem Spitzenreiter Hamburg (15 Prozent) und Düsseldorf (14 Prozent) an dritter Stelle der Vergleichsstädte.

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